Dieser Beitrag dreht sich ausnahmsweise nicht über all die Sorten menschlicher „Vögel“ die man in Japan so findet, sondern tatsächlich um das liebe Federvieh.
Ich muss ja gestehen, dass ich nie ein Freund morgendlichen Vogelgezwitschers war, schon garnicht, wenn man gerade aus einem Nachtclub nach Hause gestolpert kommt, aber hier ist es doch noch etwas schärfer.
Scheinbar sind die Vögel, welche vorher auf dem Campus der Tôkai ihr Unwesen trieben langsam aber sicher aus Kanagawa nach Chôfu gezogen, denn hier bietet sich täglich eine Geräuschkulisse des Grauens.
Der Typ Vogel den ich meine singt nicht etwa, so wie seine europäischen Verwandten, sondern er schreit… hoch, laut und ätzend, sodass man denkt, man wähne sich in einer Art Monster-Verließ.
Dazu kommen abertausende von Raben die in Japan meiner Meinung nach der einzige Grund sind, warum es keine Tauben gibt. Da verwundert es nicht, dass das Schriftzeichen für Vogel 鳥 auch gleichzeitig das Schriftzeichen für Rabe ist. Dies spricht wohl für sich und den Stellenwert dieses fliegenden Broilers.
Ich vermisse unsere Spatzen…